Blog

Durchhalten - immer noch?!

(Kommentare: 0)

Was kann ich tun, um die weiterhin vorgeschriebene Kontaktbeschränkung durchzuhalten?

Die Gewöhnung an eine solch außergewöhnliche Situation bringt Belastungen mit sich, und es braucht Zeit, sich an die Situation – auch die Langeweile – zu gewöhnen. Planen Sie vielleicht jetzt auch (maßvoll) Aktivitäten, die Sie nach dem Überstehen der jetzigen Situation ausführen möchten. Reden Sie mit Ihren Kindern über den Übergang wieder in die Schule und andere Alltagsgeschäfte.

Besonders Jugendliche in der Pubertät sind sehr herausgefordert, da deren Entwicklungsaufgabe eher in der Abnabelung, in der Hinwendung zur Peergroup besteht und nicht im „Mit-Familie-aufeinander-Hocken“. Die Freude an der Auseinandersetzung in dieser Zeit hält sich ohnehin in Grenzen und ist nun noch einer größeren Belastungsprobe ausgesetzt. Machen Sie sich bewusst, dass die aktuelle Situation für alle Familienmitglieder schwierig ist. Unter Stress können Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit Ärger, Wut, Angst oder Trauer reagieren. Nehmen Sie diese Reaktionen nicht persönlich.

Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind anhänglicher ist als sonst. Es braucht gerade jetzt Sicherheit und Geborgenheit. - Verzichten Sie darauf, gerade jetzt große Erziehungsmaßnahmen durchzusetzen und sehen Sie möglichst von Strafen ab.  - Bewahren Sie eine positive Grundhaltung, das vermittelt allen Sicherheit. - Sprechen Sie Ärger an, bevor er eskaliert. Es ist normal, dass es Konflikte gibt – seien Sie nachsichtig mit sich und den anderen.

Räumliche Enge, fehlende Rückzugsmöglichkeiten etc. können zu Aggressionen, Hilflosigkeit und Gewalt führen. Erkennen und benennen Sie Gewalt. Gewalt hat viele Formen: Schlagen, Anschreien, Abwerten, längeres Ignorieren… Holen Sie sich Hilfe, ermuntern Sie andere, sich Hilfe zu holen – bei Freunden, Beratungseinrichtungen, Telefonberatungen. Dass unangenehme Gefühle und Konflikte in diesen angespannten Zeiten entstehen, ist völlig normal. Wir sind diesen nicht ausgeliefert, sondern können etwas dagegen tun – immer, aber vor allem in der jetzigen Situation.

Quelle: Schulstiftung der Ev.- Lutherischen Landeskirche Sachsens, https://www.evangelische-schulen-sachsen.de/

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Frohe Weihnachten?!

Dieses Jahr wird alles anders! Klar, Pandemie-bedingt, aber eigentlich nehmen wir uns das doch fast jedes Jahr vor. Also für Familien nichts neues. Geschenke, stressarmes Beieinander sein, Familienbeziehungen, Geschwisterkonstellationen, gut miteinander reden, füreinander da sein, Besuche, was für die Paarbeziehung tun ... in diesem Jahr könnte es eigentlich einfacher sein - könnte.

Wir wünschen Euch, dass Ihr gerade in diesem ohnehin schon stressigen Jahr zu Weihnachten Zeit findet für

  • 10 Dinge (oder Menschen) dankbar sein,
  • mal ausgiebig tief ein und ausatmen,
  • etwas spielen,
  • etwas miteinander tun, was in den Jahren zuvor nie geworden ist.

Und bei allem, was störend daher kommt, wenn es Streit gibt, wenn miteinander reden doch nicht so gelingt, dann ist ein versöhnender erster Schritt auf den anderen zu auf jeden Fall das richtige Signal: Hier ist heute Weihnachten. Hier sind wir Familie, die zusammen hält und beieinander bleibt.

In diesem Sinn, frohe Weihnachten!

Hier gehts zu einem schönen Weihnachtsmusical Simeon - die unbekannte Weihnachtsgeschichte, dass wir auch voriges Jahr in Hainichen mit einigen Familien und Kindern aufgeführt haben.

 

Weiterlesen …

Geschafft! Gratuliere!

"Dieses Jahr würde ich am liebsten aus dem Kalender streichen!" So oder so ähnlich rutscht es dem einen oder anderen immer wieder raus. Was für ein sonderbares und besonderes Jahr. Aber: Bis hierher geschafft!

Weiterlesen …

Wo gibt's Hilfe für Eltern?

Die meisten Anlauf- und Beratungsstellen für Eltern und Schwangere haben wegen Covid-19 den Publikumsverkehr derzeit stark eingeschränkt. Die Stellen sind aber weiterhin besetzt und in der Regel telefonisch erreichbar.

Weiterlesen …