Krise? Oder Chance!

Und ich?

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von unserem Berater Tobias Daum

Wenn dich jemand fragt „Wer bist du?“, klingt es wie eine einfach Frage. Die Antwort kann
auch sehr herausfordernd oder gar schmerzhaft sein.

Ich weiß es nicht! Darüber hab ich noch nie nachgedacht. Und was, wenn ich zu dem
Schluss komme "Ich bin niemand! Mich mag keiner! Ich bin doch gar nicht gewollt!"?

Viele Menschen die zu mir in die Beratung kommen, sehnen sich nach einer Veränderung.
Nach neuem Wachstum in verschiedenen Bereichen. Und vor allem nach Identität.

Die Frage nach Identität können wir ignorieren, aber wir können sie nicht umgehen. Sie
kommt immer wieder. Bis wir sie beantworten.

In den letzten Jahren wurde dies einer meiner Themenschwerpunkte in der Beratungsstelle der
Werkstatt Familie. Identität ist ein großes Thema in einer Zeit in der man alles sein kann, darf oder gar sollte.
Das Thema Identität ist relevant für Frauen, Männer, Ehepaare, Singles, Kinder.
Wenn wir uns auf die Reise machen nach unserer Identität in dieser Welt, als Person, als Vater,
als Mutter, als Sohn, als Tochter, in Bezug auf Gott, dann merken wir schnell das es zwei Bereiche gibt, die wir
anschauen sollten.

Unser Denken (Kopf) und unser seelisches Empfinden (Herz). Beides hat seinen Teil. Keiner von beiden kann ohne
den anderen diese Frage beantworten.
Fragen wir also nur den Kopf und sagen: „Ich bin geliebt!“, das Herz aber glaubt dies nicht
dann wissen wir, dass wir geliebt sind, fühlen uns aber nicht so.
Ganz verschiedene Menschen sagen mir immer wieder: „Ich weiß, das ich geliebt bin. Ich weiß, dass ich angenommen bin.Ich weiß das ich ein Kind Gottes bin!“. Aber so ganz ist es am Ende noch nicht angekommen, und Zweifel sind da.
Die meisten Menschen antworten auf die Frage „Wer bin Ich?“, mit etwas dass sie tun: "Ich
bin Arzt", "Ich bin Mutter", "Ich bin Zimmerer". Was aber wenn ich ihnen sage „Sie sind
jemand, ohne das sie etwas leisten oder tun!“

Sich geliebt wissen, Anerkennung empfangen und sich seiner Identität sicher sein sind nicht gekoppelt an Leistung und Tun. So wird es aber von vielen verstanden.

Wir haben die Möglichkeiten in unserer Zeit Dinge anzusehen, die unsere Eltern und Großeltern nicht hatten, wir können uns mit unserem Innersten beschäftigen und auch eingefahrene Muster oder Angewohnheiten ändern.
Wir entscheiden selbst ob dies nötig ist oder nicht, keiner kann und sollte uns dazu drängen, wir alleine entscheiden.

Wenn wir uns also die Frage stellen „Wer bin ich?“ lohnt es sich es anzugehen und sich aufzumachen diese Frage in all ihrem Umfang zu beantworten. Der Weg zur eigenen Identität ist kein einfach oder kurzer, aber ein lohnenswerter.

Auch in dieser Zeit mit dem Corona Virus ist die Frage nach dem „Wer bin ich?“ ein Frage. Bin ich ausgeliefert? Habe Ich eine eigene Meinung oder muss ich die Meinung anderer akzeptieren? Wie gehe ich mit dem Thema um? Macht mir das Angst und Panik?

All diese Fragen haben auch mit Identität zu tun. Wenn ich weiß, wer ich bin, was mir Sicherheit und Zuspruch gibt, kann ich Herausforderung anders ins Auge blicken, bin gegründet und weiß das mein Fundament trägt.

Der Aufwand, das herauszufinden, lohnt sich.

Herzliche Einladung, finden Sie eine Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“

Den Kontakt zum Beratungsangebot von Tobias Daum finden Sie hier.

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